Die Glocken der St.-Johannis-Kirche

Aktualisiert am 05.06.2024

Symbolbild: Quelle

Weithin sind sie zu hören: die Glocken der St-Johannis-Kirche. Sie erinnern die Menschen, wann es Mittag oder Abend ist, wenn ein Gottesdienst stattfindet, eine Taufe, eine Hochzeit oder Beerdigung.
Seit 1485 kann man diesen Glockenklang hören. Einst waren es 4 Bronzeglocken, die gut abgestimmt einen gemeinsamen schönen Klang ergaben. Immer wieder mussten aber im Laufe der Jahre durch Feuer zerstörte oder defekte Glocken ersetzt werden – stets waren es wohlklingende Glocken aus Bronze.
Die beiden Weltkriege brachten viel Zerstörung und Leid. Um Material für Rüstungszwecke zu haben, mussten insgesamt 5 Glocken in beiden Weltkriegen geopfert werden – welch ein Irrsinn. Aber während im Jahre 1925 noch auf billigere Stahlglocken verzichtet werden konnte und wieder der warme Klang von 3 Bronzeglocken erschallte, konnten im Jahre 1963 nur noch 3 Stahlglocken auf die Türme gezogen werden.
Nun haben aber Stahlglocken einen nicht so warmen Klang und vor allem eine geringere „Haltbarkeitsdauer“ gegenüber Bronzeglocken und die Haltbarkeitsdauer unserer 3 Stahlglocken von ca. 40 Jahren ist bereits abgelaufen. Ein Sachverständiger bestätige uns zwar, dass die 3 Glocken noch in Ordnung seien, doch muss man damit rechnen, dass sie über kurz oder lang ihren Dienst quittieren werden.
Und hier hat sich der Kirchbauverein zum Handeln entschlossen. Er will nicht warten, bis eine oder mehrere Glocken ihren Dienst versagen, sondern schon jetzt die Erneuerung der Glocken planen. Und es sollen wieder 4 Glocken werden – wie zu Beginn.
Zurzeit wird geprüft, ob es gebrauchte und damit wesentlich preiswertere Glocken gibt. Diese sind in einem sogenannten Glockenpool aufgelistet, der durch die Aufgabe oder den Abriss von Kirchen gespeist wird. Übrigens beträgt die Haltbarkeitsdauer von Bronzeglocken mehr als 1000 Jahre. Selbst gebrauchte 50 Jahre alte Bronzeglocken sind damit auf jeden Fall junge Glocken.
Die Frage der Finanzierung wird zurzeit diskutiert. Da wir aber auf jeden Fall Eigenmittel zur Verfügung stellen müssen, brauchen wir Ihre Hilfe.
Sie können spenden unter dem Kennwort „Glocken“ auf das Konto des Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen e.V.: DE85 8005 5500 0320 0569 02.
Übrigens sind die ersten Spenden schon eingetroffen. Wir haben ca. 30.000,- € schon auf dem Konto. Allen Spendern: Vielen Dank!

Wir werden Sie an dieser Stelle stets über den neusten Stand der Beschaffung der neuen Glocken informieren.

 


 

Restaurierung des Gestühls der Familie von Geyer

Die Restaurierung ist abgeschlossen. Einen reich bebilderten Bericht über die Arbeiten finden Sie im Heft 88, 2020/21 des Kurort-Magazins

Restaurierung des großen Turmfensters

Die nächste große Aufgabe, vor der die Kirchengemeinde und der Kirchbauverein stehen, ist die dringend notwendige Überholung des großen Turmfensters durch Steinmetze und die Verglasung des Fensters.
Im Zeitraum 1996 bis 2004 wurden alle 14 Fenster im Kirchenschiff und das kleine im Turmraum erneuert. Über diesem kleinen Turmfenster befindet sich ein großes Fenster, das Schäden am Stab-und Maßwerk aufweist
und zur Zeit durch eine Bretterwand verschlossen wird.
Die notwendigen Arbeiten sind nicht billig und nur durch gemeinsame Anstrengungen durch die Kirchengemeinde und viele Sponsoren und Spender zu realisieren.
Auch der Kirchbauverein will einen finanziellen Beitrag f
ür dieses Bauvorhaben leisten und bittet seine Mitglieder um eine Spende.
Wir beabsichtigen, so ähnlich wie bei der Finanzierung der Kirchenbänke, die Spender, die einen Betrag von 250,- € oder mehr spenden, auf einer Tafel neben dem großen Turmfenster aufzuführen.