Der Vorstand informiert

aktualisiert:  10.11.2021

Die Tafel mit den Namen der Gefallenen des Befreiungskrieges 1813-1815 wurde nach der Restaurierung wieder in der Kirche angebracht.
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25.09.2021 Festveranstaltung 30 Jahre Kirchbauverein
Film- und Bilddokumentation


Herzliche Anteilnahme

Der Kirchbauverein Schönebeck-Salzelmen e.V. trauert um sein Mitglied
Peter Freiherr von Esebeck, der am 2. September 2021 verstorben ist.

Liebe Familie von Esebeck,
im Namen des Vorstandes des Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen e.V., möchten wir Ihnen unser herzlichstes Beileid aussprechen.
Ihr Ehemann und Vater gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und war dort in den ersten Jahren auch im Vorstand tätig.
Peter Freiherr von Esebeck hat maßgeblich die Arbeit des Vereins mit vorangetrieben, dessen 30 jähriges Bestehen wir an diesem Samstag feiern. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Gern denken wir an die ersten Begegnungen und die gegenseitigen Besuche zurück. Er brachte uns in den Anfangsjahren die Familiengeschichte näher, besonders während zweier Busausflüge, wo wir Schlösser, Burgen, Kirchen und Herrenhäuser in der Magdeburger Börde und weiterem Umkreis kennenlernen durften, die mit der Familie von Esebeck im laufe der Jahrhunderte im Zusammenhang standen.
Wir werden Peter Freiherr von Esebeck in würdigster Erinnerung behalten.
Gott befohlen!
Dr. Michael Feldbach und Regina Brasack
Vorstand des Kirchbauverein e.V


Aus der Sitzung des Vorstands am 17.06.2021

  • Neue Vorstandsmitglieder wurden vorgestellt
  • Festveranstaltung 30 Jahre Kirchbauverein

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Aus der Sitzung des Vorstands am 27.05.2021

  • Reparatur und Öffnung des großen Fensters im Turm
  •  Dankestafeln mit den Namen von Spendern
  • Neue Vorstandsmitglieder
  • Flohmärkte 2021
  • Busfahrt des Vereins

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Hohe Auszeichnung für Vorstandsmitglied Walter Görgens

Walter Görgens, Mitglied im Vorstand des Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen e.V. ist vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt mit dem Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2020 ausgezeichnet worden.
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Mitgliederversammlung

Die geplante Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes am 27.05.2021 muss ausfallen.
Neuer Termin (geplant im Frühjahr 2022)


30 Jahre Kirchbauverein Schönebeck-Salzelmen e.V.
Aus diesem Anlass hat das Kurort-Magazin Bad Salzelmen in seiner Ausgabe 89, Frühjahr 2021 einen bebilderten Abriss der Geschichte des Vereins seit 1991 veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.


Restaurierung des großen Turmfensters
Die nächste große Aufgabe, vor der die Kirchengemeinde und der Kirchbauverein stehen, ist die dringend notwendige Überholung des großen Turmfensters durch Steinmetze und die Verglasung des Fensters.
Im Zeitraum 1996 bis 2004 wurden alle 14 Fenster im Kirchenschiff und das kleine im Turmraum erneuert. Über diesem kleinen Turmfenster befindet sich ein großes Fenster, das Schäden am Stab-und Maßwerk aufweist und zur Zeit durch eine Bretterwand verschlossen wird. Die notwendigen Arbeiten sind nicht billig und nur durch gemeinsame Anstrengungen durch die Kirchengemeinde und viele Sponsoren und Spender zu realisieren.
Auch der Kirchbauverein will einen finanziellen Beitrag für dieses Bauvorhaben leisten und bittet seine Mitglieder um eine Spende.
Wir beabsichtigen, so ähnlich wie bei der Finanzierung der Kirchenbänke, die Spender, die einen Betrag von 250,- € oder mehr spenden, auf einer Tafel neben dem großen Turmfenster aufzuführen.

Bitte spenden Sie unter dem Kennwort „Turmfenster“ auf das Konto des Kirchbauvereins:
DE85 8005 5500 0320 0569 02 bei der Salzlandsparkasse.


Konzerthinweis

Freitag, 16.07.2021
„Kostbarkeiten für Violine, Violincello und Orgel“
Intermezzo 1608 aus Gera

Sonntag, 08.08.2021
Peter Orloff und der Schwarzmeer-Kosaken-Chor

Samstag, 18.09. 2021
16. Rühlmann-Orgel Festival
Orgelwanderung St. Johannis/St. Jakobi


Informationen zum Baugeschehen in der Kirche

Verehrte Mitglieder

es konnte wieder eine Etappe zur Erhaltung unserer St.-Johannis-Kirche abgeschlossen werden: das wertvolle Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1550 hat einen neuen Platz in der Kirche gefunden.

Die St.-Johannis-Kirche wurde in Etappen von 1430 bis ca. 1539 errichtet. Zu den ersten Ausstattungsgegenständen zählte auch ein Kruzifix aus dem Jahre 1550. Dieses Kruzifix war wohl ein Teil einer mittelalterlichen Triumphkreuz-Gruppe, die sich vermutlich auf einem Balken hoch über dem Chorraum der Kirche befand. Der große Kirchenbrand von 1635 vernichtete neben dem Dach beinahe die gesamte Innenausstattung. Lediglich ein Wandbild im Altarraum und das Renaissancekruzifix überstanden den Brand. Nach dem Brand wurde die Innenausstattung im Stile des Barock gestaltet und u.a. ein Hochaltar errichtet, wie wir ihm heute vorn sehen. Das damals 85 Jahre alte Kruzifix musste weichen und es wurde an einem Pfeiler neben der Kanzel in geringer Höhe angebracht.

Leider erwies sich aus heutiger Sicht dieser Ort als ungünstig, da der Pfeiler in dieser Höhe durchfeuchtet wurde und das Kunstwerk schädigte. Es wurde deshalb im Jahre 1996, also vor ca. 24 Jahren abgenommen und restauriert. Allerdings hing das wertvolle Kunstwerk auch nach 1996 an diesem unglücklichen Ort und die Feuchtigkeit war weiterhin vorhanden. Es wurde deshalb nun ein neuer Ort in der Kirche gesucht, der trocken ist und an dem das Kruzifix wieder richtig zur Geltung kommt. So fand man als richtigen Ort eine Wand an der Westseite des Kirchenschiffes, rechts neben der Orgel. Ich glaube, dass das ein sehr schöner und würdiger Ort für eines oder besser für das wertvollste Kunstwerk in unserer Kirche ist.

Wenn es Ihre Zeit erlaubt, kommen Sie in die St.-Johanniskirche, ob zu Gottesdiensten oder zu den Zeiten der ,,Offenen Kirche“ und sehen Sie selbst, wie prachtvoll das Kruzifix am neuen Platz wirkt.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit in dieser schweren Zeit und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.

Ihr
Dr. Wolf-Michael Feldbach,
Vorsitzender des Kirchbauvereins

Eine Bilderstrecke zur Umsetzung des Kruzifixes finden Sie im Archiv 2020


Die Restaurierungsarbeiten am Geyerstuhl sind inzwischen abgeschlossen.


Im Turmraum ist der Fußboden in einem extrem schlechten Zustand. Steine sind locker und es gibt große Löcher. Um Unfällen vorzubeugen und wir an dem Fußboden keine Ausbesserungen vornehmen dürfen, haben wir beschlossen, über einer Ausgleichsschicht (Sand oder Kies) eine dünne Asphaltschicht aufbringen zu lassen. Hierzu haben wir gerade die denkmalrechtliche Genehmigung erhalten. Die kirchenaufsichtliche Genehmigung steht noch aus. Die Arbeiten sollen auf jeden Fall vor den nächsten Flohmärkten abgeschlossen sein.
In diesem Raum befindet sich auch der Grundstein der Kirche, dessen Legung sich am 29.August 2020 zum 590. Mal jährt. Deshalb wollen wir eine Hinweistafel und einen Lichtstrahler dort anbringen (nach der Fußbodensanierung).


Der Bayerische Rundfunk (Bayern 2) hat im Rahmen seiner Sendereihe
Religion – Die Dokumentation
am 3. Oktober 2019 einen Beitrag gesendet mit dem Titel

Gebete, Mauerfall – und dann? – Die Kirche und die friedliche Revolution 1989,

in dem u.a. auch über die Geschichte und Arbeit des Kirchbauvereins berichtet wird.

Mit freundlicher Genehmigung von Bayern 2 und der Autorin der Sendung,
Sabine Rauh-Rosenbauer, stellen wir den Beitrag hier zum Nachhören zur Verfügung.
(Der Kirchbauverein kommt zu Wort ab ca. 29:30 Min.)