Der Vorstand informiert

aktualisiert:  19. Oktober 2020

Fotokalender 2021
Die Kirchen von Schönebeck (Elbe)
Unser Vereinsmitglied, Herr Dr. Johannes Goeck hat Fotos von den 12 Kirchen der Stadt Schönebeck (evangelisch, katholisch, neuapostolisch, auch die von den Dörfern, die zur Stadt Schönebeck gehören) gemacht und einen Kalender für das kommende Jahr daraus herstellen lassen. Es gibt 500 Stück, die er auf die beiden evangelischen Kirchengemeinden und die katholische Kirchengemeinde der Stadt verteilt hat (je 100 Stück).
Die restlichen Kalender werden über einen Buchladen und die Stadtinfo Schönebeck verkauft. Ein Kalender kostet 10 €, wovon die Kirchengemeinden 8 € für die Erhaltung ihrer Gebäude verwenden können.


Konzerthinweis

SA, 24.10. | 19:00 Uhr
Perlen der Kammermusik
Interpretation von Werken von Bach, Borodin, Dvorak, Carlos Gardel
Susanne Hofmann, Violine;  Marianne Babinec, Violine;
Elena Tkachenko, Violoncello

Konzert-Absagen

wegen der Covid-19-Pandemie müssen leider folgende Konzerte auf das nächste Jahr verschoben werden:

09.05.2020
Lichtblicke
a-cappella-Konzert von Bach bis Beatles
Octavians aus Jena

07.06.2020
Klänge im Raum
Barockes Sachsen-Anhalt
Kammerphilharmonie Schönebeck

17.07.2020
Kostbarkeiten für Violine, Violoncello und Orgel
Meisterwerke von Barock bis Romantik
Intermezzo 1608

08.08.2020
Peter Orloff und der Schwarzmeer-Kosaken-Chor
neuer Termin: 08.08.2021


Informationen zum Baugeschehen in der Kirche

Verehrte Mitglieder

es konnte wieder eine Etappe zur Erhaltung unserer St.-Johannis-Kirche abgeschlossen werden: das wertvolle Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1550 hat einen neuen Platz in der Kirche gefunden.

Die St.-Johannis-Kirche wurde in Etappen von 1430 bis ca. 1539 errichtet. Zu den ersten Ausstattungsgegenständen zählte auch ein Kruzifix aus dem Jahre 1550. Dieses Kruzifix war wohl ein Teil einer mittelalterlichen Triumphkreuz-Gruppe, die sich vermutlich auf einem Balken hoch über dem Chorraum der Kirche befand. Der große Kirchenbrand von 1635 vernichtete neben dem Dach beinahe die gesamte Innenausstattung. Lediglich ein Wandbild im Altarraum und das Renaissancekruzifix überstanden den Brand. Nach dem Brand wurde die Innenausstattung im Stile des Barock gestaltet und u.a. ein Hochaltar errichtet, wie wir ihm heute vorn sehen. Das damals 85 Jahre alte Kruzifix musste weichen und es wurde an einem Pfeiler neben der Kanzel in geringer Höhe angebracht.

Leider erwies sich aus heutiger Sicht dieser Ort als ungünstig, da der Pfeiler in dieser Höhe durchfeuchtet wurde und das Kunstwerk schädigte. Es wurde deshalb im Jahre 1996, also vor ca. 24 Jahren abgenommen und restauriert. Allerdings hing das wertvolle Kunstwerk auch nach 1996 an diesem unglücklichen Ort und die Feuchtigkeit war weiterhin vorhanden. Es wurde deshalb nun ein neuer Ort in der Kirche gesucht, der trocken ist und an dem das Kruzifix wieder richtig zur Geltung kommt. So fand man als richtigen Ort eine Wand an der Nordseite des Kirchenschiffes, rechts neben der Orgel. Ich glaube, dass das ein sehr schöner und würdiger Ort für eines oder besser für das wertvollste Kunstwerk in unserer Kirche ist.

Wenn es Ihre Zeit erlaubt, kommen Sie in die St.-Johanniskirche, ob zu Gottesdiensten oder zu den Zeiten der ,,Offenen Kirche“ und sehen Sie selbst, wie prachtvoll das Kruzifix am neuen Platz wirkt.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit in dieser schweren Zeit und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.

Ihr
Dr. Wolf-Michael Feldbach,
Vorsitzender des Kirchbauvereins

Eine Bilderstrecke zur Umsetzung des Kruzifixes finden Sie im Archiv 2019


Die Restaurierungsarbeiten am Geyerstuhl sind inzwischen abgeschlossen.


Im Turmraum ist der Fußboden in einem extrem schlechten Zustand. Steine sind locker und es gibt große Löcher. Um Unfällen vorzubeugen und wir an dem Fußboden keine Ausbesserungen vornehmen dürfen, haben wir beschlossen, über einer Ausgleichsschicht (Sand oder Kies) eine dünne Asphaltschicht aufbringen zu lassen. Hierzu haben wir gerade die denkmalrechtliche Genehmigung erhalten. Die kirchenaufsichtliche Genehmigung steht noch aus. Die Arbeiten sollen auf jeden Fall vor den nächsten Flohmärkten abgeschlossen sein.
In diesem Raum befindet sich auch der Grundstein der Kirche, dessen Legung sich am 29.August 2020 zum 590. Mal jährt. Deshalb wollen wir eine Hinweistafel und einen Lichtstrahler dort anbringen (nach der Fußbodensanierung).


Der Bayerische Rundfunk (Bayern 2) hat im Rahmen seiner Sendereihe
Religion – Die Dokumentation
am 3. Oktober 2019 einen Beitrag gesendet mit dem Titel

Gebete, Mauerfall – und dann? – Die Kirche und die friedliche Revolution 1989,

in dem u.a. auch über die Geschichte und Arbeit des Kirchbauvereins berichtet wird.

Mit freundlicher Genehmigung von Bayern 2 und der Autorin der Sendung,
Sabine Rauh-Rosenbauer, stellen wir den Beitrag hier zum Nachhören zur Verfügung.
(Der Kirchbauverein kommt zu Wort ab ca. 29:30 Min.)